18. Mai, 2017

Einbrüche kommen plötzlich - ganz unerwartet.

Man wacht am Morgen auf und merkt gleich, daß es sich anders anfühlt als sonst. Bei mir war es Anfang Mai, daß ich plötzlich nicht mehr richtig gehen konnte, die Arm- und Handbewegungen weniger exakt und auch das Gleichgewicht beeinträchtigt war. Meine Frau musste mich regelrecht an die Hand nehmen um Schritte zu tun. Hatte ich bis dahin schon einen gewissen Automatismus beim Laufen im rechten Bein erreicht, war die Bewegung jetzt plötzlich gebremst, als ob einen Gegekraft wirken würde (Spastik). Als das dann nach einigen Tagen nicht besser würde, befürchtete ich schon eine nicht beeinflussbare Verschlechterung. Dann erinnerte ich mich: "Nicht aufgebenen - die Freude nicht verlieren, über die Einstellung im Kopf agieren".

Ich trainierte, arbeitete an der Kondition und machte vieles, was mir Freude bereitet. Und siehe da, ebenso plötzlich wie sie aufgetreten waren, verschwanden die einschränkenden Symptome auch wieder. Die Kondition ist nach etwas im Hintertreffen, ja, der Winter wirkt nach. Aber das kommt schon wieder ins Lot, Engagement mit Freude ist eben unverzichtbar. Auf den Kopf, auf die innere Einstellung kommt es an, mit dem Bewegungsapperat selbst hat so ein Einbruch wenig zu tun.